Nach 18-stündiger Busfahrt konnten die erschöpften Gäste im Gästezentrum Wremen empfangen werden. Viele Freundschaften sind im Laufe der nunmehr 10-jährigen Partnerschaft entstanden und so gab es ein großes Hallo beim Wiedersehen.

Die Reisegruppe aus Ploeren war bunt gemischt. Kinder jeden Alters begleiteten die Gruppe ebenso, wie die über 80-jährige Janine LE PENNEC.

Nach Verteilung auf die Gastfamilien wurde der Abend individuell gestaltet. Viele Gäste trafen sich mit ihren Gastfamilien in der Groot Deel in Spieka-Neufeld beim leckeren Flammkuchen.

Der Donnerstagvormittag stand im Zeichen des Gottesdienstes im Amtsgarten. Pastor Hunger begrüßte die Gäste in französischer Sprache und Frau Darnedde  übersetzte in Teilen die Predigt. Das kam bei den Gästen sehr gut an. Anschließend gab es leckeren Butterkuchen aus dem wieder reaktivierten Backofen im Amtsgarten.

 

 

  • bürgermeister

Nachmittags wurde das Aeronauticum besucht und es konnten dort viele interessante Einblicke in die Geschichte der Luftfahrt  gewonnen werden. Frau Dr. Dörfer, die Leiterin der Einrichtung, hatte zuvor Erklärungen in französischer Sprache herausgegeben, was es unseren Gästen erleichterte, sich in der Ausstellung zu Recht zu finden.


Im Gästezentrum Wremen wurde abends zünftig der Europaabend gefeiert. Die Jugendfreizeitstätte Wremen hatte das Gästezentrum toll dekoriert und stellte den Service in bewährter Manier.
Dieter Müller und Helmut Bopp versorgten die Gäste mit frisch gezapftem Bier. Petra Müller hatte für eine leckere Torte zum 10-jährigen Jubiläum gesorgt.
Jede Gastfamilie hatte etwas zum Buffet beigesteuert.

So konnte man sich aus einer Vielfalt von Speisen bedienen.

Die französischen Gäste überraschten uns mit dem auf Deutsch gesungenen Liedern „Vogelhochzeit“  und „Santiano“.

Wir revanchierten uns mit dem Tanz zum Lied „Das Fliegerlied „.
Die Zumbagruppe aus Midlum zeigte ihr Können und zu den Klängen der DJ´s Midlumer Herzbuben wurde fleißig getanzt.
Es herrschte eine Superstimmung und viel zu schnell ging dieser schöne Abend vorbei.

 

Den Freitagvormittag verbrachte man mit einer Führung durch das Schaufenster Fischereihafen in Bremerhaven, die Wilhelm Buddelmann organisiert hatte. Nachmittags teilte man sich in Dorum-Neufeld in drei Gruppen auf. Kurdirektorin Langheim führte die Gruppe durch das neue Watt´n Bad. Herr Seer übernahm die Führung im Nationalparkhaus und Frau Grotheer und Herr Tepke wussten Interessantes über den Leuchtturm Oberfeuer Eversand zu berichten.

Der Abend wurde individuell gestaltet.

 

 

Der Samstag stand im Zeichen des Bouleturniers, in Frankreich auch bekannt unter dem Namen Pétanque. Bernd Lehmann hatte mit seinem Team die Boulanlage hinter der Tjede-Peckes-Grundschule Wremen wettkampfgerecht hergerichtet. Mit Spannung wurde der Wettkampf Deutschland/Frankreich erwartet. Man merkte den Ploerenis an, dass sie mehr Erfahrung in dieser Sportart haben. Mit 94:50 ging der Sieg klar an  unsere französischen Gäste.

Wir freuen uns schon auf das Rückspiel in Frankreich.

 

 

 

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, ehe es am Abend hieß, wieder Abschied zu nehmen. Die Freizeitstätte Midlum mit ihrem Helferteam hatte im Gästezentrum  noch für ein Abendbrot gesorgt. Gemeinsam wurde noch einmal das Lied „An der Nordseeküste“ angestimmt, ehe die Gäste sich wieder auf die lange Bustour machten. Mit einer Laola wurde der Bus verabschiedet.

Ein besonderer Dank gilt unseren beiden Dolmetscherinnen, Frau Blumenberger-Sauerteig und auf französischer Seite Viviane Kovacevic, die  unermüdlich für Übersetzungen zur Seite standen. Danke auch an die Freizeitstätten Dorum, Midlum und Wremen für die schöne Dekoration und die Unterstützung beim Service. Hier insbesondere Gisela Speer, Petra Müller und Karina Kahrs. Danke auch an Frau Besic und Herrn Bokeloh von der Verwaltung für die Mithilfe bei der Organisation.
Alle, sowohl die französischen Gäste, als auch die deutschen Gastgeber,  sind sich einig, dass diese tolle Partnerschaft, die über 10 Jahre gewachsen ist, eine Erfolgsgeschichte im Rahmen der Deutsch-Französischen Freundschaft darstellt, weitergeführt wird.